pixelegg berät
bei der Erstellung des Digitalisierungs­planes

für das Förderprogramm des BMWi "Digital Jetzt"

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Das Förderprogramm umfasst zwei Module:

  • Investitionen in digitale Technologien

  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen.

Die minimale Fördersumme beträgt 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2.

Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten des Unternehmens. Die Förderquote (in % der Investitionskosten) ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten für alle bis zum 30.06.2021 eingehenden Anträge höhere Förderquoten. Danach, ab dem 01.07.2021, gelten die ursprünglich vorgesehenen Förderquoten (Werte in Klammern). 

Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50 (40) % 

Bis 250 Beschäftigte: bis zu 45 (35) %

Bis 499 Beschäftigte: bis zu 40 (30) %.

Somit erhalten kleinere Unternehmen einen etwas höheren prozentualen Zuschuss. 

Im Überblick
"Digital Jetzt"

Wer die Förderung beantragen kann

  • Mittelständische Unternehmen
  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,

die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser

  • beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
  • erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
  • stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Außerdem:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können. 

Laufzeit der Förderung

Das Antragsstellungstool wird am 7. September freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Das sind die Ziele des Programms

Das Programm unterstützt KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation. Ziele sind:

  • Mehr Investitionen mittelständischer Unternehmen in digitale Technologien sowie Qualifizierung und Know-howder Beschäftigten 
  • Mehr branchenübergreifende Digitalisierungsprozesse bei KMU und Handwerk
  • Verbesserte digitale Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Mehr Chancen durch digitale Geschäftsmodelle 
  • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von KMU
  • Befähigung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und neue Investitionen in die Digitalisierung ihres Unternehmens anzustoßen
  • Höhere IT-Sicherheit in Unternehmen
  • Stärkung von Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen

Der Ablauf

Das erwartet Sie bei uns
pixelegg + "Digital-Jetzt"

finanzielle
Förderung

professionelle Beratung

einfache
Abwicklung

Die Kosten für Beratung und Umsetzung werden vom BMWI mit 50 % gefördert.

Die Fördergrenze liegt bei 50.000 €.

Damit wird eine professionelle Marketing-Strategie auch für Unternehmen mit wenig finanziellem Spielraum erschwinglich.

Als professionelle Marketing-Agentur und IT-Systemhaus mit 2 jahrzehnten an Erfahrung wissen wir, worauf es bei der digitalen Markterschließung ankommt.

Wir sind offen und unabhängig und bieten Ihnen nur die Lösungen, die für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind.

Nutzen schafft Vorsprung

Alle Formalitäten, die mit der Förderung einhergehen, übernehmen wir. Wir stellen den Antrag und bleiben in Kontakt mit dem BMWI.

So können Sie ganz ohne Mehraufwand von Ihrer Förderung und den Ergebnissen Ihres digitalen Marketings profitieren.

Beispiele
Wie die Förderung berechnet wird

Jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen an die Digitalisierung. Aus diesem Grund ermöglicht das Programm „Digital Jetzt“ eine große Bandbreite an Fördermöglichkeiten. Stellvertretend für diese Vielfalt und zur Erläuterung hier drei Rechenbeispiele aus der Praxis. 

Beispiel 1: Bio Gemüse Bauer

(kleines Unternehmen)

Ein Bio Gemüse Bauer aus dem Hochsauerland (Hein) will eine größere Kundenreichweite und effizientere Prozesse durch Investitionen in digitale Technologien erreichen. Auf Basis eines Digitalisierungsplans reicht er einen Antrag ein, der folgende Angaben enthält:

  • Unternehmensgröße: bis zu 50 Mitarbeiter
  • Investition in einen neuen Webauftritt mit Online-Vertrieb sowie neue technologische Infrastruktur (IP-Telefonie, elektronische Warenannahme, ERP + CRM)
  • Investitionsvolumen: ca. 70.000 Euro

Das Vorhaben wird mit einer Förderquote von 50 (ab 01.07.2021: 40) % und somit insgesamt 35.000 (28.000) Euro durch das BMWi gefördert. 

Beispiel 2: Wertschöpfungsnetzwerk

3 Unternehmen

Drei Unternehmen (Händler, Gemüseburgerhersteller und Bio Bauer) aus der Eifel wollen die gemeinschaftlichen Prozesse in der Lieferkette digitalisieren und mit der so gesteigerten Effizienz den Absatz ihrer Produkte steigern. Das angestrebete Ziel ist es, eine unternehmensübergreifende IT-Software zu entwickeln, die auch als App genutzt werden kann. Hierdurch kann die bestehende Lieferkette über automatisierte Bestellprozesse - vom Auftragseingang bis zur Lieferung an den Kunden - optimiert werden. Die neue unternehmensübergreifende Software-Anwendung führt auch zu Zeit- und Kosteneinsparungen. Zudem können die Produkte für die Kunden online besser sichtbar werden. 

Hierzu beantragen die Unternehmen jeweils als Bestandteil eines Wertschöpfungsnetzwerkes eine Förderung mit folgenden Angaben:

Unternehmensgröße Investitionsvolumen
45 Beschäftigte 80.000€
70 Beschäftigte 80.000€
120 Beschäftigte 80.000€

Als Wertschöpfungsnetzwerk werden die Unternehmen mit einer Quote von 50 % (jeweils 40.000 Euro) und das kleine Unternehmen mit einer Quote von 55 % (44.000 Euro) für die geplante Investition gefördert. Die Förderquote setzt sich zusammen aus 45% für Unternehmen bis 250 Beschäftigte bzw. 50 % für das kleine Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte - plus 5% für das Wertschöpfungsnetzwerk. 

Für Förderanträge nach dem 30.06.2021 gelten jeweils um 10 Prozentpunkte niedrigere Förderquoten; die Fördersummen verringern sich dann entsprechend. Dies gilt auch für das folgende Beispiel.

Beispiel 3: Fördermodul 2 „Qualifizierung“

3 Unternehmen

In den drei Unternehmen aus Beispiel 2 sollen sich zudem 15 Beschäftigte pro Unternehmen weiterbilden

  • hinsichtlich der Anwendung digitaler Plattformen und
  • der Möglichkeiten intelligenter Vernetzungen.

Daher beantragen die Unternehmen jeweils eine Förderung für Fortbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. 

Diese Weiterbildungskosten betragen pro Unternehmen 15.000 Euro und werden durch das BMWi bei vorliegender Förderquote von 50 % bzw. 55 % mit 7.500 Euro und 8.200 Euro bezuschusst. 

Digitale Markterschließung
mit pixelegg

In den Bereich Digitale Markterschließung fallen alle Marketing-Maßnahmen, die über das Internet ausgeführt werden, also beispielsweise

  • Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie
  • Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz oder Web-Shops
  • die Überarbeitung Ihrer Website,
  • Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO),
  • Nutzung von Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops
  • Content-Aufbau oder Social-Media-Marketing.

Ziel der geförderten Leistungen ist, Unternehmen zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings zu beraten und dabei zu unterstützen, sich in der digitalen Transformation im Wettbewerb nachhaltig zu behaupten.

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir aus den Tools des digitalen Marketings Ihre individuelle Strategie. So starten auch Sie mit staatlicher Unterstützung online richtig durch!

Die Förderung „go-digital“ kann bei pixelegg im Bereich in Anspruch genommen werden: Digitale Markterschließung

Für die beiden weiteren Module „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ und „IT-Sicherheit“ kooperieren wir mit externen Partnern. Unternehmen können so bei pixelegg alle Leistungsmodule aus einer Hand in Anspruch nehmen.

Ein ausführliches Beratungsgespräch
mit unseren Experten steht am Anfang.

Wir analysieren den IST Zustand, entwickeln für Ihr Unternehmen sinnvolle Maßnahmen und öffnen erfolgversprechende Wege. Auf diesen Konzept erarbeiten wir effektive Maßnahmen, die über einen langen Zeitraum wirksam sind. Selbstvertändlich lassen wir Sie dann nicht allein. Wir begleiten Sie auch bei der fachgerechten Umsetzung im Rahmen von „go-digital“, und darüber hinaus.

Vom Antrag bis zur Abrechnung:
Wir kümmern uns um den Ablauf

in 4 Schritten zum Projekt

1. Beratung und Planung

In einem ersten Schritt entwickeln wir ein konkretes Konzept für Ihre Digitalisierungs-Maßnahmen (Digitalisierungsplan), aufbauend auf einer eingehenden Analyse Ihres Unternehmens.

2. Förderantrag an das BMWI:

Wir stellen für Sie den Förderantrag für „Digital Jetzt“, füllen die notwendigen Formulare aus und treten in Kontakt mit dem BMWI. Nach erfolgreicher Antragstellung erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid für Ihr Projekt und die Arbeit kann beginnen.

3. Umsetzung Digitalisierungsplan:

Gemeinsam mit Ihnen setzen wir Punkt für Punkt des Digitalisierungsplanes um. Implementiern IT Infrastruktur, installieren Software, vernetzen Unternehmen, arbeiten mit KI und BigData, gehen in die Cloud und kümmern uns um den Datenschutz und die IT Sicherheit.

4. Fertigstellung und Abrechnung

Bei Projektabschluss verfassen wir den Projektbericht, reichen ihn beim BMWi ein und Sie erhalten die Fördersumme ausgezahlt.