Wie es dazu gekommen ist, dass eine Agentur mit Schwerpunkten in den Bereichen Marketing, TYPO3 und Werbung bei einem "OPEN SOURCE" Projekt im Bereich GROUPWARE mitarbeitet ...

Beginn

Das Open-Source-Programm EGroupware hatten wir bei pixelegg schon ca. 7 Jahre im Einsatz, um alle Abläufe und Projekte in unserer Firma zu steuern und zu kontrollieren, bis wir dann 2012 beschlossen auf eine EPL Version der EGroupware zu wechseln. Die Community Variante, die wir bisher im Einsatz hatten, genügte unseren Wünsche und Ansprüche nicht mehr. Wie es sich später herausstellen sollte, war es ein weiser Entschluss auf die „Bezahl“-Variante zu wechseln.

Durch Zufall kamen wir im Frühjahr/Sommer 2012 mit Herrn Andre Keller (CEO der Firma Stylite, den Entwicklern der EGROUPWARE) in Kontakt. Da wir fast Nachbarn sind (die Entfernung von Lorsch nach Viernheim beträgt ca. 10 km) trafen wir uns zu einem Arbeitsmeeting... das war der Anfang. Damals schon war es allen Beteiligten klar, dass die Software EGROUPWARE ein Rohdiamant ist, der in Bezug auf Klarheit in der Kommunikation mit den Usern noch geschliffen werden musste.

Markendesign

Schnell waren wir uns einig, das pixelegg aufgrund der Erfahrung im Neuro-Marketing und dem KnowHow aus der Gehirnforschung bei der Erstellung eines neuen Markenauftrittes eine große Hilfe sein wird. Die Idee einer grundlegenden Überarbeitung der Kommunikationsmittel und der Marke „EGROUPWARE“ war geboren.

Am Anfang eines jeden Markenaufbau's bzw. einer Markendefinition bei pixelegg.MARKETING (der Bereich Marketing von pixelegg) steht der Code Management Prozess. Er ist ein Instrument, mit dessen Hilfe der IST- und SOLL-Zustand der Firma, der Produkte und der Mitbewerber, im Hinblick auf die emotionale und unterbewusste Kommunikation über Codes, in den verschiedenen Bereichen untersucht wird. Das Ergebnis ist ein Leitfaden für die Kommunikation für alle fünf Sinne.

Visuelle, auditive, olfaktorische, gustatorische und taktile Codes werden festgelegt, um eine Positionierung der Marke im richtigen emotionalen Bereich zu erreichen. Anhand des erstellten Leitfadens ging es an das neue „Markengesicht“ der EGROUPWARE. Mittels eines Workshops wurde der Emotionsbereich erarbeitet. So wurde festgestellt: Die Software hat ihren Schwerpunkt im Bereich der Sicherheit, mit Peaks in den Bereich der Stimulanz.

Um die Emotionen in das Layout der Marke zu übertragen, wurde von pixelegg mit Hilfe des markt.machen.SYSTEMs (strategisches Marketing Konzept) ein komplett neuer Farbcode, eine neue Bilderwelt und damit verbunden ein absolut einmaliges und unverwechselbares Logo und CI geschaffen.

pixelegg.INTERNET (der Bereich Internet und TYPO3) entwickelt seit 1998 Software Lösungen mit dem Enterprise CMS System von TYPO3. Mit dieser Erfahrung im Gepäck, planten wir zusammen eine neue Oberfläche für die EGROUPWARE. Diese verbindet Funktionalität mit hochwertigem Design. Eine Aufgabe, der wir uns bis heute gerne annehmen, und die mit dem Release 2014 die ersten Schritte gemacht hat.

Das Erscheinungsbild legt großen Wert auf Seriosität und Balance. Die Nutzerführung wurde stark auf Funktionalität ausgerichtet. Auf bunte Farben wurde verzichtet, um die Fokussierung auf die wichtigen Informationen nicht zu beeinflussen.

Wir führten  ein „Ampelsystem“ bei den Buttons ein. Positive Reaktionen werden grün, negative – wie löschen – werden rot, und z.b. „abbrechen“ werden gelb. Somit ist klar erkennbar, nicht nur über Textinformation, welche Art von Funktion/Reaktion hervorgerufen wird. Die abgerunden Ecken sind der „Stimulanz“ geschuldet. Sie führen zu einem unverwechselbaren „Look and Feel“, der unterbewusst Signale im Bereich „Freude und Spaß“ sendet.

Technisch gesehen haben wir ein LESS Framework aufgebaut, welches uns viel Arbeit bei der Entwicklung abnimmt. Die Grafiken und Icons wurden komplett neu entwickelt und teils in .svg und teils in .png implementiert.

Zukunft

In den nächsten Wochen arbeiten wir an der Umsetzung von mobilen Templates um die EGROUPWARE für Tablets nutzbar zu machen. Derzeit experimentieren wir mit der Technik WebFonts, bei der die Icons als Schrift implementiert werden um Responsives Design einfacher zu ermöglichen.