Warum es funktioniert: Zeit = Geld

Stell dir vor: Ein Kunde ruft um 20 Uhr an, weil er dringend einen Termin braucht. Der Chef ist im Einsatz, die Mitarbeiter gone – der Anruf landet im Nirvana. Statistisch gehen 70 % dieser Leads an die Konkurrenz, einfach weil niemand rangeht.

KI-Sprachassistenten lösen dieses Problem:

  • Inbound: Beantworten FAQs, buchen Termine (z. B. für Friseure, Ärzte, Handwerker).
  • Outbound: Folgen unbeantworteten Anfragen nach (z. B. per Voicemail oder SMS).
  • Integration: Laufen über bestehende Telefonanlagen (z. B. mit Asterisk oder Nextcloud Talk).

Beispiel aus der Praxis: Ein Handwerksbetrieb verlor monatlich 15–20 Leads, weil Anrufe nicht beantwortet wurden. Nach Implementierung eines KI-Assistenten:

  • 118.000 € zusätzlicher Umsatz durch Follow-up-Anrufe an „kalte“ Leads.
  • 1.600 €/Monat gespart, weil kein externes Callcenter mehr nötig war.

Preismodelle: Wertbasiert statt stundenbasiert

Inhaltsverzeichnis

ServiceSetup-KostenMonatliche KostenROI für den Kunden
Inbound-Assistent1.000–3.000 €500–1.000 €Ersetzt 1 Teilzeitkraft
Outbound-Assistent3.000–5.000 €800–1.500 €Generiert 1–2 neue Kunden/Monat

Wichtig: Preise nicht nach Aufwand, sondern nach Wert für den Kunden.

  • Frage an den Kunden: „Was kostet Sie ein verlorener Lead?“ (Oft 500–5.000 €.)
  • Argument: „Wenn der Assistent einen zusätzlichen Kunden pro Monat bringt, hat er sich nach 3 Monaten amortisiert.“

Praktisches Beispiel: 118.000 € zusätzlicher Umsatz durch Follow-up-Anrufe

Ein Dachdeckerbetrieb hatte 200 unbeantwortete Anfragen in 6 Monaten. Der KI-Assistent kontaktierte diese Leads automatisch – Ergebnis:

  • 20 % Conversion-Rate → 40 neue Aufträge à 3.000 € = 120.000 € Umsatz.
  • Der Kunde zahlte 5.000 € Setup + 1.000 €/Monat – ein No-Brainer.

Technische Umsetzung (Open Source):

  • Spracherkennung:Mozilla DeepSpeech oder Rasa (für Dialoge).
  • Telefonie: Integration mit SIP-Trunks (z. B. über Sipgate).
  • Hosting: Auf eigener Infrastruktur (z. B. Univention-Server) für maximale Datensouveränität.

Der Hebel: Von „keine Leads“ zu „qualifizierten Terminen“

Die meisten KMU haben zwei Probleme:

  1. Sie wissen nicht, wie sie Leads sammeln sollen.
  2. Sie vergessen, die Leads zu pflegen.

Lösung: Ein automatisiertes Lead-Magnet-System mit:

  • Kostenlosem Angebot (z. B. „KI-Check für Ihr Unternehmen“ oder „5 Tipps für mehr Kunden“).
  • E-Mail/SMS-Sequenzen, die Leads zum Termin führen.
  • Segmentierung (z. B. nach Branche oder Interesse).

Beispiel: Ein Physiotherapeut bot einen kostenlosen „Rückenschmerz-Test“ an. Ergebnis:

  • 120 Leads/Monat über Facebook & Google Ads.
  • 20 % Conversion → 24 neue Patienten à 500 € = 12.000 €/Monat.

Preisgestaltung: Performance-basierte Modelle

Call-to-Action

ModellPreisbeispielVorteil für den Kunden
Einmalzahlung2.000–6.000 €Kein Risiko, sofortige Leads
Umsatzbeteiligung10–20 % der generierten UmsätzeNur Zahlung bei Erfolg

Tipp: Nutze Odoo oder Mautic (Open Source) für die Automatisierung – so bleibst du unabhängig von US-Anbietern wie HubSpot.

Warum „keine Zeit für Social Media“ keine Ausrede mehr ist

Ein potenzieller Kunde googelt dein Unternehmen und sieht:

  • Letzter Post von 2019 → „Sind die noch aktiv?“
  • Regelmäßige, professionelle Posts → „Die kennen sich aus!“

KI-Lösung:

  • Inhalte generieren: Tools wie Hugging Face erstellen Blogposts, Tipps oder Branchen-News.
  • Bilder/videos:Stable Diffusion generiert Teamfotos oder Produktbilder (falls keine eigenen vorhanden).
  • Posting: Automatisiert über Buffer oder Nextcloud Social.

Preise:

  • 1.000–2.000 €/Monat (Retainer) für 30–60 Posts + Grafiken.
  • Einmalig 3.000–5.000 € für Setup + 500–800 €/Monat Content.

Argumentation: „Ein Social-Media-Manager kostet 3.000–5.000 €/Monat. Mit KI sparen Sie 50 % – bei besserer Qualität.“

Der Compound-Effekt: Ein Kunde bringt zwei neue

Statistik: 92 % der Kunden lesen Online-Bewertungen, bevor sie kaufen. Doch die meisten Unternehmen bitten nicht aktiv um Reviews.

Automatisiertes System:

  1. Nach dem Kauf erhält der Kunde eine SMS/E-Mail mit Link zur Bewertung.
  2. Bei 5-Sterne-Bewertung: Automatische Bitte um Weiterempfehlung (z. B. „Kennen Sie 2 Freunde, die unseren Service brauchen?“).
  3. Belohnung (z. B. 10 € Gutschrift) erst nach erfolgreicher Vermittlung.

Preise:

  • 2.000–4.000 € Setup + 10–20 % Umsatzbeteiligung an referierten Kunden.

Beispiel: Ein Restaurant generierte 50 neue Gäste/Monat durch dieses System – bei 0 € Werbekosten.

Warum diese Dienstleistung die höchsten Honorare rechtfertigt

Die meisten KMU sitzen auf einer Goldmine: alten Leads und ehemaligen Kunden. Doch niemand kontaktiert sie systematisch.

KI-gestützte Reaktivierung:

  • Segmentierung: Welche Leads waren 2023 „heiß“, haben aber nicht gekauft?
  • Personalisierte Angebote: Z. B. „10 % Rabatt auf Ihre letzte Anfrage“.
  • Kanäle: E-Mail, SMS, KI-Voice-Calls (für hochwertige Leads).

Fallbeispiel: 750.000 € aus einer „toten“ Kundendatei Ein HVAC-Betrieb hatte 5.000 alte Leads in der Datenbank. Nach einer KI-Kampagne:

  • 5 % Conversion → 250 neue Aufträge à 3.000 € = 750.000 € Umsatz.
  • Kosten: 8.000 € für die Kampagne.

Preismodell:

  • 2.000–8.000 € (je nach Datenbankgröße) + 5–10 % Umsatzbeteiligung.

Die häufigste Frage von IT-Dienstleistern: „Wie baue ich den KI-Assistenten technisch um?“

Die wichtigere Frage: „Welches konkrete Problem löst dieser Service für den Kunden?“

KI-ServiceBusiness-ProblemWert für den Kunden
SprachassistentVerlorene Leads durch nicht beantwortete Anrufe+10.000–100.000 €/Jahr
Lead-MagnetZu wenige Anfragen+5–50 neue Kunden/Monat
Social MediaFehlende Glaubwürdigkeit online+20–50 % mehr Leads
Referral-SystemHohe Kundenakquise-Kosten30–50 % günstigere Neukunden
Datenbank-ReaktivierungUngenutztes Potenzial in alten Leads+100.000–1 Mio. € Umsatz

Schritt 1: Zielgruppe definieren (Handwerk, KMU, lokale Dienstleister)

Ideale Branchen:

  • Handwerk (Dachdecker, Elektriker, SHK)
  • Gesundheitswesen (Physiotherapeuten, Zahnärzte)
  • Gastronomie (Restaurants, Cafés)
  • Rechtsanwälte/Steuerberater

Schritt 2: Open-Source-Tools nutzen (digitale Souveränität)

 

ToolEinsatzgebietVorteil
RasaKI-DialogeKeine Abhängigkeit von US-Anbietern
MauticMarketing-AutomationDSGVO-konform
NextcloudDateien, KommunikationHosting in Deutschland möglich
OdooCRM, Websites, E-MailAll-in-One-Lösung

Schritt 3: Fördermittel einbinden (BAFA, Landesprogramme)

  • BAFA-Förderung: Bis zu 50 % Zuschuss für KI-Projekte (bis 100.000 €).
  • Landesprogramme: Z. B. „Digital Jetzt“ (bis 50.000 €). Argument: „Sie zahlen nur die Hälfte – den Rest übernimmt der Staat.“

Der Markt für lokale Unternehmen ist riesig – und die meisten haben keine Ahnung, wie sie KI nutzen können. Deine Chance:

  • Positioniere dich als KI-Experte für KMU (nicht als „Techniker“).
  • Verkaufe Ergebnisse, nicht Stunden.
  • Nutze Open Source & Fördermittel, um dich von der Konkurrenz abzuheben.

Dein nächster Schritt: Biete einen kostenlosen KI-Check an (z. B. über eine Landingpage). So generierst du Leads und zeigst direkt, wie KI funktioniert.