Der Internet Explorer ist der von Microsoft standardmäßig vorinstallierte Browser auf Windows-Geräten. Seit Windows 10 erschienen ist, wurde der IE durch Edge ersetzt, ist allerdings immer noch nutzbar. Der Internet Explorer war lange Zeit das am weitesten verbreitete System zur Darstellung von Web-Inhalten. Mit der Zeit kamen allerdings immer mehr Browser mit verbesserter Engine und Funktion auf den Markt, und so dominieren heute Browser wie Google Chrome, Firefox und Safari die Computer zu Hause und im Büro. Und das aus gutem Grund:
Der Internet Explorer ist – gerade unter Web-Entwicklern – dafür bekannt, die Ausgabe einer Website zu verunstalten. Vor allem Elemente wie Bilder werden oft falsch oder gar nicht angezeigt. Auch JavaScript-Funktionen, die für diverse interaktive Elemente oder Aktionen auf einer Website sorgen, bereiten dem Internet Explorer Schwierigkeiten.
Der Grund dafür ist häufig die Engine, also die Art, wie ein Browser den Code einer Website interpretiert. Mit dem Edge setzt Microsoft mittlerweile auf eine der größeren Engines, die auch andere Browser verwenden. Der Internet Explorer hingegen verwendet eine von Microsoft entwickelte Engine, die schlichtweg nicht mit den modernen Engines anderer Browser mithalten kann, was quasi ständig zu unerwarteten Bugs führen kann. Für Entwickler ist das die reine Hölle, da es nicht selten vorkommt, dass man nur für den Internet Explorer individuelle Anpassungen vornehmen muss, um eine fehlerfreie Ausgabe zu gewährleisten.
Glücklicherweise geht die Nutzung des Internet Explorers langsam zurück, denn seit Windows 10 ist, wie oben bereits erwähnt, Edge der Browser, den Microsoft standardmäßig zur Verfügung stellt. Dennoch findet man den Internet Explorer auf älteren Versionen von Windows (z. B. Windows 7), welche durchaus noch häufig genutzt werden. Microsoft plant, den IE noch bis etwa 2025 mit Sicherheitsupdates zu versorgen.
Wir empfehlen daher, auf einen modernen Browser zu wechseln. Die Auswahl ist groß, und am Ende des Tages kommt es natürlich auf die persönlichen Präferenzen an. Der meistgenutzte Browser auf der Welt ist Google Chrome – und das zu Recht. Aber auch Firefox, Safari (Mac), Opera, Cliqz und Microsoft Edge sind sinnvolle Alternativen.
