Was gefördert wird

Erst planen, dann investieren

Die BAFA-Beratungsförderung bezuschusst nicht Technik, sondern Denkarbeit: Analyse, Strategie, Roadmap. Genau das, was in KI-Projekten am häufigsten fehlt.

Gefördert werden KMU der gewerblichen Wirtschaft und Freie Berufe. Bemessungsgrundlage sind maximal 3.500 € Beraterkosten – daraus ergibt sich in Hessen ein Zuschuss von bis zu 1.750 € je Beratung.

Zwei Formalien entscheiden über den Erfolg: Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt sein, und der Berater muss bei der BAFA gelistet sein.

Fördersatz
50 % in den alten Bundesländern, inklusive Hessen
Zuschusshöhe
max. 3.500 € Beraterkosten → bis 1.750 € Zuschuss
Umfang
bis zu 5 abgeschlossene Beratungen, maximal 2 pro Jahr
Frist
Programm läuft bis 31.12.2026
Antragsberechtigt
KMU der gewerblichen Wirtschaft und Freie Berufe
Pflicht
Antrag vor Beratungsbeginn, Berater BAFA-gelistet

Stand: Juli 2026. Angaben ohne Gewähr – maßgeblich ist die BAFA-Rahmenrichtlinie.

Ablauf

Vier Schritte bis zur geförderten Beratung

Schritt 1

Beratungsbedarf klären

Wir definieren gemeinsam das Beratungsziel – z. B. KI-Readiness oder Digital-Roadmap.

Schritt 2

Antrag vor Beginn

Antragstellung über das BAFA-Portal, zwingend vor dem ersten Beratungstag.

Schritt 3

Beratung durchführen

Umsetzung durch einen BAFA-gelisteten Berater, dokumentiert nach Vorgabe.

Schritt 4

Nachweis & Auszahlung

Verwendungsnachweis einreichen – der Zuschuss wird ausgezahlt.

Eignung

Passt die BAFA-Förderung zu Ihrem Vorhaben?

Gut geeignet, wenn …

  • Sie vor einer größeren Digital- oder KI-Entscheidung stehen
  • intern Klarheit fehlt, welche Maßnahme zuerst Wirkung zeigt
  • Sie eine belastbare Roadmap statt Einzelmaßnahmen brauchen
  • das Ergebnis eine Entscheidungsgrundlage für Investitionen sein soll
  • Sie noch keinen Beratungsvertrag unterschrieben haben

Eher nicht geeignet, wenn …

  • die Beratung bereits begonnen hat
  • es um reine Umsetzungsleistungen wie Programmierung geht
  • Sie das Kontingent von 2 Beratungen im Jahr ausgeschöpft haben
  • das Unternehmen nicht zur gewerblichen Wirtschaft oder den Freien Berufen zählt
  • Sie eine Investitionsförderung suchen – dann passt Distr@l besser

Wie pixelegg unterstützt

Wir strukturieren Ihre KI- und Digitalberatung so, dass sie förderfähig ist und echten Nutzen bringt – von der KI-Readiness-Analyse bis zur konkreten Roadmap. Auf Wunsch verweisen wir auf einen BAFA-gelisteten Beratungspartner.

  • KI-Readiness: Daten, Prozesse, Rollen, Rechtslage
  • Priorisierung nach Wirkung und Aufwand
  • Roadmap mit Budgetrahmen und Meilensteinen
  • klare Formulierung des Beratungsziels für den Antrag
  • anschließende Umsetzung optional aus einer Hand

Reihenfolge, die sich bewährt hat

Die Programme greifen ineinander – in dieser Abfolge holen Sie das Meiste heraus:

  • BAFA-Beratung: Strategie und Roadmap festlegen
  • INQA-Coaching: Team und Prozesse mitnehmen
  • Distr@l Hessen: die Umsetzung fördern lassen
  • pixelegg: technische Realisierung und Betrieb

Kostenloses Erstgespräch

Häufige Fragen

BAFA-Beratungsförderung in kurz

Wie viel wird über die BAFA-Beratungsförderung erstattet?

In den alten Bundesländern, inklusive Hessen, 50 Prozent der Beraterkosten bei maximal 3.500 € Bemessungsgrundlage – also bis zu 1.750 € Zuschuss je Beratung.

Was muss ich vor Beginn beachten?

Der Antrag muss vor dem Beratungsbeginn gestellt werden, und der beauftragte Berater muss bei der BAFA gelistet sein. Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich.

Wie viele Beratungen sind förderfähig?

Bis zu fünf abgeschlossene Beratungen, maximal zwei pro Kalenderjahr, solange das Programm läuft – derzeit bis 31.12.2026.

Kann ich BAFA und Distr@l kombinieren?

Ja, sofern es unterschiedliche Leistungen sind: BAFA fördert die Beratung, Distr@l die Umsetzung. Eine Doppelförderung derselben Ausgabe ist ausgeschlossen.

KI-Beratung fördern lassen

Wir planen Ihre förderfähige KI- und Digitalberatung – melden Sie sich für ein kurzes Erstgespräch.