ChatGPT für Unternehmen: Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
ChatGPT ist das bekannteste KI-Tool weltweit. Aber wie setzt man es sinnvoll im Unternehmensalltag ein – und was sollte man lieber nicht damit machen? Dieser Artikel gibt einen realistischen Überblick ohne Hype und ohne Panikmache.
Was ChatGPT gut kann
Textentwürfe erstellen und verbessern
E-Mails, Angebote, Website-Texte, Social-Media-Posts: ChatGPT ist ein exzellenter Assistent beim Schreiben. Es erstellt Entwürfe die Sie dann anpassen – das spart 60–80 % der Zeit gegenüber dem Start auf der weißen Seite.
Zusammenfassungen und Analyse
Lange Berichte, Meetingprotokolle oder Vertragsauszüge: ChatGPT fasst zusammen und extrahiert die wichtigsten Punkte in Sekunden.
Code-Unterstützung
Für technische Teams: ChatGPT erklärt Code, schreibt Skripte und löst Programmierfragen schneller als Stack Overflow.
Brainstorming und Ideengenerierung
Kampagnennamen, Produktnamen, Konzeptideen: ChatGPT liefert schnell viele Varianten als Startpunkt.
Was ChatGPT nicht kann – und wo es gefährlich wird
- Aktuelle Informationen: Das Modell hat ein Wissensdatum – aktuelle Preise, Gesetze oder Ereignisse sind nicht zuverlässig
- Fakten zu Ihrem Unternehmen: Ohne explizite Information halluziniert ChatGPT Unternehmensdaten
- Rechtssichere Texte: Verträge und rechtliche Dokumente nicht ohne Anwaltsprüfung verwenden
- Datenschutzkritische Inhalte: Keine Kundendaten in ChatGPT.com eingeben (DSGVO-Problem)
ChatGPT im Unternehmen DSGVO-konform nutzen
ChatGPT.com ist für Kundendaten oder vertrauliche Unternehmensinformationen nicht geeignet. Alternativen:
- Microsoft Copilot (Teams/Office 365 Integration) mit EU-Datenhaltung
- Azure OpenAI mit eigenem Datenschutzvertrag
- Lokale Modelle (LLaMA, Mistral) für maximale Kontrolle
Mehr:TYPO3 Agentur Hessen | KI Kosten KMU | KI-Beratung anfragen