Die Ausgangslage

Ein Raum, drei Schreibtische, kein Netzwerk

Im Viernheimer Sozialzentrum sollte für die vielen Bedürftigen die Möglichkeit geschaffen werden, das Internet zu nutzen. Zur Verfügung stand ein Besprechungsraum mit Platz für drei Schreibtische, auf denen die PCs stehen konnten.

Eine Netzwerkverkabelung gab es noch nicht, der Internetzugang lief im angrenzenden Büro über DSL. Und: Das Budget sollte so klein wie möglich bleiben.

Die Sitzecke im Sozialzentrum

Die Umsetzung

Werkzeuge, die nichts kosten müssen

Gebrauchte Hardware

Die Rechner stammten aus den Pfarrbüros, wo sie ausgemustert worden waren. Wir haben sie grundgereinigt und frisch aufgesetzt – so blieb die Anschaffung praktisch kostenlos.

Open Source statt Lizenzen

Auf den Rechnern läuft Ubuntu-Linux, damit keine Lizenzkosten für das Betriebssystem anfallen. Für die Dokumentenbearbeitung kommt LibreOffice zum Einsatz.

Netzwerk & Sicherheit

Drei Switches verbinden die Arbeitsplätze. Ein alter Mini-Desktop-PC dient als Router – darauf läuft pfSense als Firewall und Proxy und trennt das Café sauber vom Büronetz.

Arbeitsplätze im Internetcafé

Das Fazit

Kleines Budget, großer Nutzen

Durch Open-Source-Lösungen und gebrauchte Hardware blieben die Kosten für das „Internetcafé im Sozialzentrum“ sehr gering. Seither können dreimal die Woche viele Besucher den Internetzugang nutzen – und darüber auch ihre Online-Sprachkurse absolvieren.

Das Internetcafé im Betrieb

Mehr Referenzen

Pfarrei St. Andreas Lampertheim

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