Website-Sicherheit: SSL, Backups & Updates für Unternehmer

Jede zweite Website-Sicherheitslücke entsteht durch veraltete Software oder fehlende Backups. Das ist keine Pech – es ist Fahrlässigkeit. Dieser Artikel zeigt Unternehmern was sie konkret tun müssen, ohne IT-Studium und ohne großes Budget.

 

SSL-Zertifikat: Das Minimum

Das Schloss-Symbol in der Browserzeile zeigt: die Verbindung ist verschlüsselt. Ohne SSL überträgt Ihre Website Daten unverschlüsselt – das sehen Browser mit „Nicht sicher". Google stuft solche Seiten ab. SSL-Zertifikate sind durch Let's Encrypt heute kostenlos bei jedem seriösen Hoster verfügbar.

 

Updates: Regelmäßig, konsequent

Veraltete WordPress-Plugins oder TYPO3-Extensions sind die häufigste Eintrittspforte für Hackerangriffe. 80 % der gehackten Websites haben bekannte und gepatchte Sicherheitslücken – die einfach nie aktualisiert wurden.

Empfehlung: Monatliche Update-Wartung durch eine Agentur oder Wartungsvertrag. Gute Anbieter führen Updates auf einer Testumgebung durch bevor sie die Produktionseite aktualisieren.

 

Backups: Die Lebensversicherung

Wenn kein Backup existiert und die Website gehackt oder beschädigt wird, gibt es keine Möglichkeit den Schaden rückgängig zu machen. Backup-Regeln:

  • Täglich automatisierte Backups (Datenbank + Dateisystem)
  • Backups extern speichern (nicht auf demselben Server)
  • Backup-Restore einmal testen – ein Backup das man nicht wiederherstellen kann ist wertlos
  • Aufbewahrung: mindestens 30 Tage rückwirkend

 

DSGVO und Website-Sicherheit

Die DSGVO verlangt „angemessene technische Maßnahmen" zum Schutz personenbezogener Daten. Was das konkret bedeutet für Ihre Website: SSL, sichere Passwörter, Zugangsbeschränkungen für das Backend, verschlüsselte E-Mail-Übertragung, Datenminimierung in Formularen.

Bei einem Sicherheitsvorfall mit personenbezogenen Daten besteht eine Meldepflicht (72 Stunden!) gegenüber der Datenschutzbehörde.

 

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